Lionsgate und Summit verhandeln über Mitgift
- Verfasst von Tanja Böhm
- In: Allgemein
- Erschienen am 01 Dez 2011
In einem Artikel im September berichteten wir über Expertenprognosen in Sachen Zukunft von Lionsgate. Die Vorschau auf das, was dem Filmstudio blühen könnte, ist zuweilen dank der Tribute von Panem und laut Analytikern eine rosige Zukunft, doch immer wieder wird betont, dass Lionsgate sich nicht auf denm Bekanntheitsgrad der Buchreihe ausruhen kann und nach wie vor ordentlich anpacken muss, um nicht letztendlich in den sauren Apfel beißen zu müssen. Die leisen Zweifel ruhen auf den weniger guten Entscheidungen des Filmstudios in den vergangenen Jahren, die auch große Verluste zur Folge hatten.

Bereits in der Vergangenheit gab es zwischen den Vorständen von Lionsgate und Summit Entertainment, bekanntlich für alle Twilight-Filme verantwortlich, Gespräche über eine Fusion. Ein Zusammenschluss könnten beiden Filmstudios zugutekommen. Der finanzielle Druck auf Lionsgate würde sich verringern und das Unternehmen würde mit Summit einen erfahrenen Partner an seiner Seite haben. Vor kurzem wurde bekannt, dass Lionsgate für Die Tribute von Panem sogar dieselbe Werbeagentur engagiert hat, die auch schon die Trommel für die Twilight-Filme rührte. Summit schöpft allmählich seine größte Einnahmequelle, die Twilight-Saga, aus, muss sich also etwas Neues einfallen lassen. Da wäre ein Einstieg in den nächsten Erfolg, den Die Tribute von Panem zu versprechen scheinen, eine sehr gute Möglichkeit, die jedoch auch ein gewisses Risiko für Summit birgt, denn schließlich ist der Triumph des kommenden Filmes kein sicherer. Da die Filmstudios damals zu keiner Einigung gekommen seien, blieb das Unterfangen zunächst Theorie.
Nun wurde berichtet, dass der alte Fall neu aufgerollt wurde und die Chefetagen sich erneut an einem Tisch eingefunden haben, um das Vorhaben auszudiskutieren. Laut einem Informanten könnte der Entschluss, es noch einmal miteinander zu versuchen, das Resultat gemunkelter weiterer Interessenten, die Lionsgate den Hof gemacht haben sollen, gewesen sein. Eine Garantie, dass die erneuten Gespräche zu einer Einigung führen werden, gibt es natürlich nicht. Wie Bloomberg betont, kommen diese Informationen von keinen offiziellen, wenn auch zuverlässigen Quellen und wurden auch bisher seitens der Filmstudios nicht kommentiert.


